Bundeskabinett beschließt Änderung des Überschuldungsbegriffs

Das Bundeskabinett hat am 13.10.2008 im Zusammenhang mit weiteren Regeln zur Stabilisierung des Finanzmarktes eine Änderung der Insolvenzordnung beschlossen. Der insolvenzrechtliche Begriff der Überschuldung soll angepasst werden. Unternehmen, die voraussichtlich in der Lage sind, mittelfristig ihre Zahlungen zu leisten, sollen nicht den Gang zum Insolvenzrichter antreten müssen, selbst wenn eine vorübergehende bilanzielle Unterdeckung vorliegt. Mit dieser Regelung soll an sich gesunden Unternehmen der Weg zu einer Sanierung in Krisenzeiten geebnet werden.

Quelle: Pressemitteilung des BMJ vom 13.10.2008

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